An dieser Stelle möchten wir gerne kurz erklären, was Airsoft überhaupt ist, da die Vorstellung darüber leider oft von falschen Informationen oder Vorurteilen geprägt wird.

Airsoft (oder Softair) ist ein Hobby bei dem in einem taktischen Geländespiel zuvor festgelegte Spielziele erreicht werden müssen. (Ähnlich dem Paintball, welches ein ungleich höheren Bekanntheitsgrad besitzt).

Dabei treten min. 2 Mannschaften mittels Airsoftwaffen in einem sportlichen Wettstreit gegeneinander an. Diese Waffen sind zwar ihren realen Vorbildern zum Teil täuschend echt nachempfunden, verschießen aber lediglich kleine biologisch abbaubare Kügelchen. Sie besitzen eine äußerst niedrige Schussenergie, so dass sie bei einem Treffer keinen wirklich ernsthaften Schaden anrichten können. (Das ist ja schließlich auch nicht Ziel des Spiels).

Wir bezeichnen das gerne als „Cowboy und Indianer – Spiel“ für Erwachsene (oder große Kinder 😉 )

Das Airsoftspiel zeichnet sich durch eine sehr hohe Fairness aus, da die Spieler die erhaltenen Treffer auf ehrliche Weise selbst ansagen müssen, da keine Farbflecken o.ä. zurückbleiben. Wer getroffen wird, hebt die Hand und ist kurzzeitig aus dem Spiel, darf in der Regel aber am Startpunkt wieder neu in das Spiel einsteigen.

Zudem gibt es eine sportliche Komponente, da Spielfeld und Spielsituation oftmals ein schnelles oder anstrengendes Vorgehen erfordern.

Obgleich bei Airsoft sehr oft Tarnkleidung und militärisch aussehende Ausrüstung verwendet wird, sehen wir Airsoft nicht als „Kriegsspiel“. Denn hier werden keine politischen Ziele verfolgt oder sonstige Machtinteressen durchgesetzt. Es gibt keine tatsächliche Gewaltkomponente, denn die eingesetzten Airsoftwaffen erzeugen aufgrund ihrer schwachen Leistung keine reale Bedrohung. Man „übt“ bei Airsoft auch nicht für den „Ernstfall“.

Spielgegner können in der nächsten Spielrunde durchaus in das eigene Team gewechselt haben. Es steht hier definitiv der Spielspaß im Vordergrund.

Über Airsoftwaffen:

Zu den Airsoftwaffen ist rechtlich anzumerken, dass sie als sog. „Freie Waffen“ (grundsätzlich bis 7,5 Joule Schussenergie) gelten. Sie sind für Jedermann ab 18 Jahren völlig frei zu erwerben, ein sog. „kleiner Waffenschein“ ist hierfür nicht nötig.

Wir haben selbst dieses Limit auf maximal 2 Joule herabgesetzt. Da selbst diese Grenze für das Spielen in der Regel nicht notwendig ist, haben unsere Spielwaffen im Durchschnitt sogar meist 1,5 Joule Energie.

Das zeigt, dass „Schießen“ zwar ein Bestandteil des Spiels ist, das „Treffen“ aber deutlich näher an „Erbsenpistole vom Jahrmarkt“ als an „Schützenverein“ liegt.

Airsoftwaffen erzeugen auch keinen Lärm wie Pulver-Schusswaffen, da sie per (elektrisch erzeugten) Luftdruck oder (kalten) Gasdruck funktionieren. Es gibt also kein lautes „Geknalle“.

Minderjährige spielen mit stark gedrosselten Airsoftwaffen unter 0,5 Joule, da diese rechtlich als Spielzeug eingestuft sind.

Alle Airsoftwaffen dürfen aber in der Öffentlichkeit nicht getragen (geschweige denn geschossen) werden, auch die besagten Spielzeuge nicht.
Daher spielen wir nur auf Spielfeldern, die den rechtlichen Vorgaben entsprechen.

Zudem legen wir Wert auf Sicherheit. Ohne ausreichende Schutzbrille darf sich niemand innerhalb des Spielfeldes aufhalten.