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Satzung
Satzung

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen "Black Ops Wiesbaden". Er hat seinen Sitz in Wiesbaden und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach Eintragung lautet der Name des Vereins "Black Ops Wiesbaden e.V.". Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Hobbys "Airsoft". Es soll seinen Mitgliedern die Möglichkeit des gemeinsamen Ausübens dieses Hobbys innerhalb des gesetzlichen Rahmens und aller damit verbundenen körperlichen Ertüchtigungen bieten. Des Weiteren bezweckt der Verein die Förderung der Akzeptanz des Airsofthobbys in der Bundesrepublik Deutschland.

Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Ermöglichung zur Teilnahme an Veranstaltungen im In- und Ausland verwirklicht. Der Verein ist völlig unpolitisch und konfessionell absolut neutral.

§ 3 Mittelverwendung

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft im Verein kann jede voll geschäftsfähige, natürliche Person oder jede juristische Person erwerben, die gewillt ist, den Vereinszweck zu fördern.

Das Mindestalter für die Mitgliedschaft wird auf 14 Jahre festgelegt. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der schriftlichen Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreter/s.

Die Mitgliedschaft ist schriftlich oder in elektronischer Form beim Vorstand zu beantragen.

Über die vollständige Aufnahme einer Person in den Verein entscheidet der Vorstand nach einer angemessenen Zeit im Status eines Gast-Mitgliedes.

Eine Ablehnung des Aufnahmeantrages ist nicht anfechtbar und muss nicht begründet werden.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch Erklärung in schriftlicher oder elektronischer Form gegenüber dem Vorstand. Er ist nur zum Schluss eines Monats unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einer Woche zulässig.

Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung von einer Mehrheit der anwesenden Mitglieder ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, wobei als ein Grund zum Ausschluss auch ein unfaires, unsportliches Verhalten gegenüber anderen Vereinsmitgliedern, bzw. Gast-Mitgliedern oder schwerwiegendes Fehlverhalten innerhalb des Vereins gilt.

Der Vorstand hat außerdem die Berechtigung ein Mitglied, wenn es in besonders grober Weise ge­gen die Vereinsinteressen verstoßen hat, bis zur Entscheidung über den Ausschluss von sämtlichen Vereinsveranstaltungen auszuschließen.

Das Mitglied kann zudem auf Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimali­ger Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrags im Rückstand ist und seit Absendung der zwei­ten Mahnung mehr als drei Monate vergangen sind.

Der Ausschluss ist dem Mitglied in schriftlicher oder elektronischer Form mitzuteilen.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf bestehende Forderungen.

§ 6 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrags und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgelegt und ist in einer gesonderten Beitragsaufstellung einzusehen. Diese Aufstellung wird u.a. über die Vereinshomepage veröffentlicht.

Gleiches gilt für einen einmaligen Aufnahmebeitrag, der bei Beginn der Vereinsmitgliedschaft erhoben wird.

§ 7 Gast-Mitgliedschaft

Um insbesondere an Spielen des Vereins (vor allem auf dessen Spielfeld) auch als Gast ohne dauer­hafte Vereins-Mitgliedschaft teilnehmen zu können, muss eine Gast-Mitgliedschaft erworben wer­den. Sie gilt für den Tag des Spiels (bzw. das Event bei mehrtägigen Veranstaltungen) und kann bei einem Vorstandsmitglied (oder bei deren Abwesenheit durch ein eingesetztes Vereinsmitglied) direkt auf dem Spielfeld vor Beginn der Veranstaltung erworben werden. (Eine vorherige Nachricht an den Vorstand ist aber wünschenswert.)

Minderjährige Gäste benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberech­tigten.

Für die Gast-Mitgliedschaft wird ein Mitgliedsbeitrag fällig. Dieser Beitrag ist umgehend zu ent­richten und gilt nur für diese eine Gast-Mitgliedschaft. Die Höhe des Beitrags ist in einer gesonderten Beitragsaufstellung einzusehen. Diese Aufstellung wird u.a. über die Vereinshomepage veröffentlicht.

Die Gast-Mitgliedschaft endet automatisch mit dem Ablauf des Tages, bzw. Ablauf des Events und muss nicht gekündigt werden.

Auch hier ist eine Ablehnung möglich, die nicht anfechtbar ist und nicht begründet werden muss.

Gast-Mitglieder haben kein Stimmrecht in Vereinsbelangen, bzw. Mitgliederversammlungen. Zudem können sie nicht an den Vorteilen des Teamsponsorings durch den Sponsor teilhaben.

§ 8 Organe des Vereines

Vereinsorgane sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 9 Vorstand

Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden und dessen beiden Stellvertretern. Der Verein wird jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstands gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

§ 10 Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstands

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Or­gan durch Satzung zugewiesen sind.

Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere:

  • Führung der laufenden Geschäfte,

  • Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung

  • Aufstellung der Tagesordnung,

  • Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,

  • Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplans,

  • Buchführung,

  • Erstellung des Jahresberichts,

  • Vorlage der Jahresplanung,

  • Beschlussfassung über Aufnahmeanträge und Ausschlüsse von Mitgliedern,

  • Geschäftsführungsaufgaben nach Satzung und gesetzlicher Ermächtigung.

Der Vorstand kann, falls notwendig, Aufgaben auf ein Vereinsmitglied übertragen.

§ 11 Wahl des Vorstands

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Vorstandsmitglieder können nur Mit­glieder des Vereins werden. Die Mitglieder des Vorstands werden für die Zeit von 2 Jahren gewählt. Ein Vorstandsmitglied bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt und ist auch nach Ablauf von 2 Jahren kommissarisch mit der Weiterführung des Vereins bis zu einer Neuwahl betraut. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds bestimmt der Gesamtvorstand ein Ersatz-Vorstandsmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied.

§ 12 Mitgliederversammlung

Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt.

Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladung (ggfs. auch in elektronischer Form) einberufen.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen kann der Vereinsvorstand einberufen. Der Vorstand ist hierzu verpflichtet, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt.

Eine Mitgliederversammlung kann aus gegebenem Anlass auch online erfolgen.

In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zulässig. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

  • Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands,

  • Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Vereinsauflösung, über Vereins­ordnungen und Richtlinien,

  • Beschlussfassung zur Einrichtung einzelner Abteilungen,

  • weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach Gesetz ergeben.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Die Beschlussfassung erfolgt grundsätzlich in offener Abstimmung, kann aber auf Antrag eines der anwesenden Mitglieder auch geheim erfolgen. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst, Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Satzungsänderungen bedürfen einer 3/4-Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an.

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen. Zu Beginn der Versammlung wird ein Protokollführer bestimmt. Das Protokoll ist vom Protokollführer und von mindestens einem Mitglied des Vorstandes zu unterzeichnen.

§ 13 Kassenprüfer

Der von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählte Prüfer überprüft die Kas­sengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit. Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten. Der Kassenprüfer darf nicht gleichzeitig Mitglied des Vorstands sein.

§ 14 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit 4/5-Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder herbeizuführen. Im Fall der Auflösung des Vereins fällt das Vereins­vermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körper­schaft, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwen­den hat.

Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließliche Verfol­gung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über. Vor Durchführung der Weitergabe des noch vorhandenen Vereinsvermögens ist zunächst das Finanzamt zu hören.

§ 15 Haftungsausschluss

  • Der Verein übernimmt keine Haftung im Falle von Beschädigungen oder Verletzungen.

  • Beschädigungen oder Verletzungen hat der Betroffene selbst zu verantworten, auch wenn eine Verletzung oder Beschädigung durch das Airsoftgeschoss eines anderen entstanden ist.

  • Die hier in § 15 beschriebenen Bestimmungen gelten nur während des Spiels.


Datum: Wiesbaden, 16.03.2014

Der Vorstand:

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